Exkursion Hahnheimer Bruch

Am 03.05.2026 trafen sich 14 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einer Exkursion in den Hahnheimer Bruch. Unter dem Motto „Wir lassen uns überraschen, was wir hören und sehen“ stand vor allem die Vogelwelt im Mittelpunkt der Wanderung.

Die Gruppe entschied sich für den nördlichen Bereich des Hahnheimer Bruchs. Allerdings wurde die Beobachtung an diesem Sonntag von einem besonders intensiven „Froschkonzert“ begleitet, das in der Vorwoche noch nicht so laut zu hören gewesen war und teilweise Vogelstimmen überlagerte.

Dennoch gab es einiges zu entdecken: Besonders häufig waren Grau- und Nilgänse zu beobachten, vereinzelt auch Kanadagänse. Ein Kuckuck war zunächst zu hören und ließ sich später sogar gut beobachten und fotografieren. Zudem konnte eine Rohrweihe im Flug gesichtet werden.

In Bereichen mit dichterem Schilfbewuchs und weniger lautstarken Fröschen waren weitere Vogelarten zu hören, darunter Schafstelze, Mönchsgrasmücke, Rohrammer und Dorngrasmücke. Im Schilf machten außerdem Teich- und Drosselrohrsänger auf sich aufmerksam. Als besondere Beobachtung gelang es sogar, den eher seltenen Mariskensänger zu hören. Auch zu sehen, war ein Schwanen- und ein Reihernest.

Da die Strecke für einen Teil der Gruppe etwas lang wurde, teilten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unterwegs: Eine Gruppe trat den Rückweg an, während die anderen den nördlichen Bereich weiter erkundeten, in der sich auch eine Biberburg befindet,

Insgesamt war es eine angenehme und schöne Wanderung. Im Vergleich zu den Vorwochen gab es zwar weniger zu hören und zu sehen – doch genau das macht Naturbeobachtungen aus: Jede Exkursion verläuft anders und hält ihre eigenen Überraschungen bereit.

 

 

Text: Jung/Schnefel/Berndt