Unter diesem Motto stand ein sehr interessanter Vortrag der Wildbienenbotschafterin Mirja Neff. Der Einladung folgten zahlreiche interessierte Besucher, die viel über Wildbienen und ihre Lieblingspflanzen erfuhren. Manche Bienen haben sich auf einzelne Pflanzen spezialisiert, aber die meisten sammeln Nektar und Pollen an Pflanzen aus einer Pflanzenfamilien. Wildbienen sind sie alle (außer der Honigbiene), und zwei Arten sammeln statt Nektar Öl, das von Gilbweiderich-Arten statt Nektar angeboten wird.
Löwenzahn wird von bis zu 70 Wildbienen-Arten besucht, andere Pflanzenarten dagegen nur von einer Art. Voraussetzung ist aber, dass die Pflanzen einen geeigneten Standort haben und die dazu passenden Bienen einen Brutplatz finden. Wer in seinem Garten etwas für Wildbienen tun möchte, sollte großes Augenmerk auf die Qualität des Saatguts legen. Oft sind im preiswerten Saatgut aus dem Baumarkt auch wenig geeignete Pflanzenarten enthalten. Es enthält dann große Samen, die viel wiegen oder einfach günstig sind, doch die daraus wachsenden Pflanzen werden von fast keinen Bienen besucht. Hier werden entsprechende Fachbetriebe empfohlen. Unter www.wildbienengarten.de finden Sie alles wichtige über die Wildbienen und ihre bevorzugten Pflanzen.


